Jede Mauer hat eine ganz bestimmte Dämmfunktion
Geposted am | Februar 16, 2010
Der Dämmwert des Baustoffes, aus dem Ihr Haus gebaut ist, ist irgendwann einmal vom Materialprüfungsamt ermittelt worden. Er wird ermittelt bei einer bestimmten Temperatur und einer bestimmten Luftfeuchte. Dabei ist berücksichtigt, dass jeder Baustoff eine ganz natürliche Feuchte hat (Ausgleichsfeuchte). Diese Feuchte muss er haben, wenn er seine Funktion und seine Eigenschaften haben soll.
Kann Farbe Energie sparen?
Geposted am | Februar 15, 2010
Der Dämmwert ihrer Mauer hängt von ihrem Feuchtegrad ab. Ist die Mauer trocken (also auf dem Niveau ihrer Ausgleichsfeuchte), dann hat sie den für ihr Material höchsten Dämmwert. Ist die Mauer feucht, das heißt, ihre Feuchte liegt über der Ausgleichsfeuchte, dann verliert sie Dämmwert und kostet Energie.
Eine Wand muss atmen können!
Geposted am | Februar 14, 2010
Putz und Farbanstrich sind wie die Haut unserer vier Wände. Sie haben die gleiche Funktion, nämliche eine Ausgleichsfunktion. Je besser eine Mauer bzw. eine Putzoberfläche Feuchtespitzen, die wir täglich produzieren, auffangen kann, desto geringer ist natürlich die Gefahr für Kondensfeuchte und damit auch für Schimmel und Schimmelsporen. Putz und Farben waren über Jahrhunderte, ja sogar über Jahrtausende aus natürlichem Material. Seit es Dispersionsfarben mit Chemiebindern und allerlei möglichen Kunststoffinhalten gibt, gehen unsere gesunden Wohnsysteme vor die Hunde.
Feuchte Mauern und feuchte Wände sind zwei paar Stiefel
Geposted am | Februar 12, 2010
Der Begriff feuchte Wände bezieht sich auf die Oberflächenfeuchte von Wänden, also auf Kondens- oder hygroskopische Feuchte. Feuchte Wände haben ihre Ursache immer in Wärmebrücken, Taupunktunterschreitungen oder temporär hohe Feuchte, wie zum Beispiel nach dem Duschen im Bad. Für feuchte Wände sind ganz andere Maßnahmen erforderlich als für Mauerfeuchte.
Ein vernünftiges Lüftungsverhalten ist die erste Maßname bei feuchten Wänden. Wer den ganzen Sommer über seine Kellerfenster geöffnet hat, wenn draußen warme und hochfeuchte Luftmassen sich bewegen, der braucht sich nicht zu wundern, dass bei seinen kalten Kellerwänden schnell Kondensfeuchte entsteht und damit auch langfristig eine Durchfeuchtung der Mauern.
Schimmelproben – kann man diese selbst entnehmen?
Geposted am | Februar 10, 2010
Schimmelproben können Sie grundsätzlich selbst entnehmen. Die Frage der Analyse und die Auswertung der Proben ist allerdings ein anderes Kapitel. Gehen wir zuerst an die Entnahme von Schimmelproben.
Schimmel hat immer drei Lebenszustände. Die Sporen in der Luft (quasi die kleinen Fruchtkörper), die nicht sichtbar sind. Den Schimmel auf der Wand oder auf den Gegenständen, den Sie sehen können. Die Myzele, salopp gesagt das Wurzelgeflecht der Schimmelpilze, die ins Mauerwerk wachsen, können Sie nicht sehen. Sie sehen also nur ein Drittel der ganzen Wahrheit. Danach richtet sich auch die Art der Probenahme.
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